Das Problem mit dem Mundschutz und Expertenwissen.

 

 

 

Seit dem 16 März trage ich bei meinen Patienten einen Mundschutz. Da diese in den Apotheken nicht mehr vorrätig waren, habe ich die mir besorgt via die Mailadresse «coronavirus@ag.ch», was ausgezeichnet funktionierte. Innerhalb von wenigen Tagen hatte ich, umsonst, 50 Hygienemasken, wie sie offiziell heissen. Nachdem die Einschränkungen für die Physiotherapiepraxen aufgehoben sind, können auch die Patienten eine Maske tragen, müssen diese allerdings entweder selbst mitbringen oder von der Praxis (gegen Bezahlung von 2 Franken) zur Verfügung gestellt werden.

 

 

Dies alles steht in dem Schutzkonzept, dass die Physiotherapeuten übrigens selbst (jede Praxis für sich) verfassen mussten, da der Verband das nicht hingekriegt hat. Der kommt aber eventuell kontrollieren, ob eine Praxis ein Konzept hat. Als hätten die Praxen nichts Besseres zu tun als auf den Kontrolleur zu warten.

 

 

Also habe ich mir ein Konzept zusammengestellt, in dem u.a. stand, motiviert wie ich war, dass sowohl Patient als auch Therapeut bei der Behandlung einen Mundschutz tragen müssen. Da mir beim Verfassen des Konzeptes die Frau Plaudertasse in den Sinn kam, habe ich noch schnell hinzugefügt, dass der Austausch von mündlicher Mitteilung auf das absolute Minimum gehalten werden soll.

 

Da aber eine Therapiesitzung meistens anfängt mit der Frage: `` Wie geht es Ihnen heute? `` und wir dann erwarten, dass der Patient sich höchstwahrscheinlich verbal etwas eingeengt fühlt, wenn er  nur den Daumen hoch, wenn gut, oder runter, wenn nicht gut, zeigen darf, hatte ich mir in der Praxis ein Gebärdenlexikon aufgehängt. Damit, so dachte ich mir, sind die Patienten, wenigsten in Theorie, im Stande, sich auch etwas näher zu erklären, werden sich aber kurzfassen, da sie diese Sprache ja nicht so gut beherrschen. Voller Ungeduld wartete ich dann auch auf einen neuen Patienten, der sich bei mir angemeldet hatte. Mit dem wollte ich dann zum ersten Mal austesten, ob mein Konzept funktioniert.

 

Der Patient kam dann mit Begleitperson, da sie nicht selber fahren durfte. Sie hatte, u.a. Verbrennungen 3. Grades an den Händen, und auf der Verordnung stand: `` Keine aktiven Bewegungen mit den Händen``.

 

Mein Konzept habe ich in den Mülleimer geworfen.

 

Das ich das ohne weiteres machen kann zeigt mir das BAG. Das beugt sich die Empfehlungen zur Vorbeugung so zurecht, dass es in ihrem Kram passt. Das beste Beispiel ist die Aussage von BAG-Experte  Daniel Koch in einem Medienbericht vom 16. April: «Von Kindern geht keine Gefahr aus» und Grosseltern könnten gefahrlos ihre Enkel umarmen. Noch eine Woche zuvor wies Koch stets dazu an, keinen Kontakt zwischen Grosseltern und Enkeln zuzulassen.

 

Der Experte begründete die Neubeurteilung damit, dass besonders Kinder unter zehn Jahren praktisch nicht infiziert und das Virus nur selten weiterübertragen würden. «Kleine Kinder sind nicht infektiös, weil sie die Rezeptoren gar nicht haben, um infiziert zu werden», sagte Koch vor den Medien. Somit könnte man ab dem 11.Mai auch ohne weiteres die Schulen für Kinder zwischen 6 und 10 Jahren wieder öffnen. Schüler und Studenten werden erst ab dem 9. Juni voraussichtlich wieder anfangen.

 

 

Eine deutsche Studie nämlich drohte dem Plan von Daniel Koch, die Schulen am 11. Mai wieder zu öffnen, ein Strich durch die Rechnung zu machen. Denn die Ergebnisse der Untersuchung des deutschen Virologen Christian Drosten zeigen laut der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» «keinen signifikanten Unterschied zwischen Kindern und Erwachsenen».

 

Doch nur einen Tag später veröffentlichte Drosten die Ergebnisse einer «hervorragenden» Studie aus China. Darin heisst es: Wir stellen fest, dass Kinder von 0 bis 14 Jahren weniger anfällig für SARS-CoV-2-Infektionen sind als Erwachsene im Alter von 15 bis 64 Jahren.» Weiter kommen die Forscher der Studie zum Schluss, dass Social Distancing ausreiche, um das Coronavirus zu kontrollieren. Und darauf basiert das BAG in seiner Expertenempfehlung.

 


Der Mediziner Adriano Aguzzi rät Grosseltern hingegen: «Umarmen Sie Ihre Enkel nicht!» Noch sei völlig unklar, inwiefern Kinder als Vektoren, sprich als Überträger der Krankheit, fungieren.

 

 

 

Und was macht also man in Deutschland? Genau!  Genau umgekehrt wie in der Schweiz.  Zuerst gehen alle in die Schule die Abschlussprüfungen machen müssen. Später folgen dann die jüngeren Altersklassen.

 

 

 

Wer recht hat? Ist mir langsam egal, denn wer so dumm ist sich in seinen Entscheidungen auf eine einzige Studie zu stützen, der verdient es nicht, dass man ihn ernst nimmt. Was geschieht, wenn die Infektionen nach der Schuleröffnung wieder zunehmen? Wer da wohl die Verantwortung übernimmt?

 

 

 

Mein Hygienekonzept hat jedenfalls soeben Gesellschaft bekommen von dem Medienbericht von Herrn Koch.

 

 

 

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Coronamassnahmen ab 27.4.2020

 

 

 

Coronamassnahmeninfo für unsere Patienten:

 

 

 

1.       Allgemeine Hygiene- und Verhaltensregeln BAG

 

·         Abstand halten (mindestens 2 Meter) überall in der Praxis; Ausnahme: während der Behandlung

 

·         Gründlich Hände waschen

 

·         Händeschütteln vermeiden

 

·         Ins Taschentuch oder in die Armbeuge husten und niesen

 

·         Bei Fieber oder Husten zu Hause bleiben

 

 

 

2.       Informationsmaterial und Verhaltensplakate

 

·         Im Durchgangsbereich/Warteraum und auf der Tür aufgehängt

 

·         Auf der Webseite und Patient(innen) bei der Terminvergabe darauf hinweisen

 

·         Informationen in verschiedene Sprachen im Warteraum

 

 

 

3.       Triage der Patient(innen) vor Terminvereinbarung, Information

 

Keine Patient(innen) mit Corona-Symptomen in der Praxis, aktive Befragung, die Patienten(innen) darauf aufmerksam machen, gegebenenfalls den Termin rechtzeitig absagen

 

Gehört der Patient(in) zu den besonders gefährdeten Personen? Informationen weitergeben

 

Information betreffend persönliche Gesichtsmaske (freiwillig für Patient(innen), muss von den Patient(innen) selber organisiert werden) oder können sie in der Praxis für CHF 2.-- pro Maske kaufen

 

Keine Begleitpersonen in der Praxis, sie sollen während der Therapie die Praxis verlassen; Ausnahme: Eltern von (Klein-)kindern

 

Jeweils ein Patient pro Therapeut plus maximal ein Patient/Therapeut im Wartebereich. Mindestabstand einhalten.

 

 

 

4.       Eingangsbereich und Warteraum

 

 

 

·         Hand-Desinfektionsmittel ist bereitgestellt

 

·         Keine Drucksachen, wie Zeitschriften, Zeitungen, etc., auflegen

 

·         Reduktion der Stühle für die Wartenden, um 2 Meter-Abstand zu gewährleisten

 

·         Wartezeiten reduzieren

 

·         Räume werden 4x Tag für ca. 10 Minuten gelüftet

 

5.       Patientenströme

 

·         Behandlungsbeginn pro Therapeut(innen) nach Möglichkeit unterscheiden/staffeln, z.B. Therapeutin 1 Behandlungsbeginn zur vollen und zur halben Stunde, Therapeut 2 Behandlungsbeginn Viertel vor/Viertel nach usw.

 

·         Benutzung des Trainingsraums in Absprache zwischen den Physiotherapeut(innen)

 

·         An Eigenverantwortung der Patient(innen) appellieren

 

·         Vorsicht beim Kreuzen im Gang

 

·         Vorsicht bei Wartegruppen am Empfang - wenn möglich vermeiden (durch gestaffelte Terminvergabe)

 

·         Fr Hübscher verantwortlich für Terminabsprache, Administration und Rechnungsstellung arbeitet normalerweise von zu Hause (Homeoffice)

 

·         Fr Müller verantwortlich für die Buchhaltung und Administration arbeitet normalerweise von zu Hause (Homeoffice)

 

·         Mobiliar und Geräte haben wir optimal platziert

 

 

 

6.       Reinigung

 

Oberflächen und Gegenstände (Geräte, Telefone, Tastaturen,Türgriffe, Liftknöpfe usw..) regelmässig mit Reinigungsmitteln reinigen oder desinfizieren. Therapeuten sind selber dafür verantwortlich, dass die von Patienten benutzten Geräte nach Gebrauch desinfiziert werden.

 

 

 

7.       Schutzmaterial Mitarbeitende

 

 

 

·         Therapeut(innen) tragen während der Behandlung immer Gesichtsschutzmasken (Distanz < 2 Meter)

 

·         Es wird davon ausgegangen, dass pro Tag und Therapeut 1 Schutzmaske benötigt wird, max. 2

 

·         Umgang mit Schutzmaske soll vorbildlich sein, vor und nach jedem Berühren der Maske werden die Hände desinfiziert oder mit Seife gewaschen

 

·         Praxis besorgt ausreichend Schutzmaterial

 

·         Informationen zum besonderen Umgang mit Gehörlosen und Menschen mit Hörbehinderungen sind in der Praxis vorhanden

 

 

 

 

 

8.       Arbeitskleidung und Wäsche

 

 

 

·         Tücher für die Liege und Lagerungstücher können durch dieselbe Person mehrmals verwendet werden und werden persönlich gekennzeichnet

 

·         Arbeitskleidung regelmässig mit handelsüblichem Waschmittel waschen

 

 

 

 

 

9.       Training an Trainingsgeräten

 

 

 

·  Gleichzeitige Anwesenheit verschiedener Patientinnen reduzieren/vermeiden und in Absprache zwischen Therapeut(inn)en  genau planen. Bei Physio Madou sind eigentlich nur einzelne Patienten anwesend.

 

·         Hygienemassnahmen:  Therapeut(in) ist verantwortlich für die Reinigung nach jedem Gebrauch der Griffe etc. der Geräte 

 

 

 

10.   Behandlung besonders gefährdeter Personen

 

 

 

Dazu gehören:

 

Personen ab 65 Jahren sowie Personen, die folgende Erkrankungen aufweisen:

 

·         Bluthochdruck

 

·         Herz-Kreislauf-Erkrankungen

 

·         Chronische Atemwegserkrankungen

 

·         Diabetes

 

·         Erkrankungen/Therapien, die das Immunsystem schwächen

 

·         Krebs unter medizinischer Behandlung

 

 

 

Zu beachten ist:

 

Sowohl Patient/in, als auch Therapeut/in tragen während der ganzen Behandlung eine Schutzmaske, Patientin kommt mit eigener Schutzmaske oder kann sie gegen eine Gebühr von CHF 2.—in der Praxis beziehen.

 

·         Begegnung bzw. Kontakt mit anderen Personen vermeiden (bei der Terminplanung und -organisation berücksichtigen, z.B. mit Randzeiten)

 

·         Falls Transport unzumutbar, Domizilbehandlung erwägen, mit Patientin oder Patienten besprechen, allenfalls Rücksprache mit dem verordnenden Arzt halten (Anpassung der Verordnung, Vermerk in Krankengeschichte)

 

 

11.   Behandlungen in Alters- und Pflegeheime

 

Wir sind im Altersheim am Buechberg (Fislisbach) im Schutzkonzept des Altersheim integriert

 

12.   Leistungen auf räumliche Distanz {Tele-Physiotherapie)

 

Die Empfehlungen des BAG vom 6. April 2020 zur «Kostenübernahme für ambulante Leistungen auf räumliche Distanz während der COVID-19-Pandemie» treten mit der Lockerung der Massnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus am 27. April 2020 ausser Kraft, weil auf diesem Zeitpunkt auch die Einschränkung der Behandlungen auf dringend notwendige Therapien aufgehoben wird.

 

Alle Behandlungen, Beratungen und Instruktionen müssen ab den 27. April 2020 als Präsenzbehandlungen durchgeführt werden.

 

 

13.   Mitarbeitende

 

Bei Symptomen einer akuten Atemwegserkrankung bleiben unsere Mitarbeitenden zu Hause und melden sich telefonisch beim Arzt.

 

Versetzte Arbeits- und Pausenzeiten haben wir eingeführt.

 

Alle Therapeuten haben ihr eigenes Behandlungszimmer und sind verantwortlich für die Hygiene in ihrem Behandlungsraum.

 

Physio Madou hat genug Desinfektion und Masken am Lager um die Hygiene Massnahmen um zu setzen

 

Wir von Physio Madou wissen wie wir mit dem Schutzmaterial  umgehen müssen.

 

Karel Madou, Inhaber,  gilt wegen seines Alters als besonders gefährdeter Mitarbeiter und wünscht selber aktiv die Therapie mit seinen Patienten weiterzuführen

 

Wir lüften mindestens 10 Minuten am Morgen, um ca. 12.00 h, um ca. 15.00 h und am Abend, zwischendurch zusätzlich falls möglich.

 

 

 

*Dieses Schutzkonzept ist aufgestellt nach den Richtlinien der PhysioSwiss / BAG

 

(https://www.physioswiss.ch/de/news/informationen-coronavirus)

 

(Verordnung 2, über Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus (COVID-19)

 

(COVID-19-Verordnung 2) vom 13. März 2020 (Stand am 4. April 2020))

 

 

 

Karel Madou, den 26.4.2020

 

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Die Sache mit der Physiotelepathie.

 

 

Lange hat es gedauert, bis irgendeine Instanz sich das Leid der Physiotherapeuten angenommen hat. Na ja. Angenommen ist ein zu grosses Wort. Das BAG (Bundesamt für Gesundheit (Dies für die niederländische LeserInnen unter uns) hat selbst etwas zusammengebastelt. Telephysiotherapie heisst das oder offiziell ``Leistungen, die auf räumliche Distanz erbracht werden können. ``

So schreibt das BAG: ``Leistungen der Physiotherapie, die auf räumliche Distanz erbracht werden können, beschränken sich auf Massnahmen der Beratung und Instruktion nach Artikel 5 Absatz 1 Buchstabe b KLV nach vorgängiger Erstkonsultation oder Behandlung in der Praxis

Diese Massnahmen können auf räumliche Distanz erbracht werden, wenn die Patientinnen und Patienten Symptome einer Atemwegsinfektion aufweisen, der Gruppe der besonders gefährdeten Personen nach Artikel 10b Absatz 2 COVID-19-Verordnung 2 angehören oder die Reise/Transport unter Einhaltung der notwendigen Hygienemassnahmen nicht gewährleistet ist.

 

Die Leistungen auf räumliche Distanz werden nur vergütet, wenn sie per Videokonferenz durchgeführt werden. Bei Kindern muss eine Bezugsperson beim Patienten sein, die auf Anleitung des Physiotherapeuten manuell tätig werden kann.  Eine physiotherapeutische Videokonferenz kann mit der Tarifposition 7340 "Sitzungspauschale für Medizinische Trainingstherapie MTT" abgerechnet werden (22 Taxpunkte). ``

Erstens, liebes BAG, gilt diese Tarifposition  für die von den Krankenkassen vergütete Leistungen (ihr habt uns falsch informiert, aber ist das so wichtig?) und entspricht, je nach Kanton 20,90 Schweizer Franken (Uri), über 22,10 Schweizer Franken im Aargau (wo ich wohne) bis 23,98 Schweizer Franken im Kanton Zürich, denn, liebe Leute aus einem anderen Land als der Schweiz, hier in der Schweiz ist alles, aber auch wirklich alles,  von Kanton zu Kanton verschieden. Ja sogar von Gemeinde zu Gemeinde. Die Unfallversicherer und Militär- und Invalidenversicherung, liebes BAG, vergüten  aber nach Position 7301 (48 Taxpunkte), was bedeutet, dass zwischen Sfr 45,60 resp Sfr 50,40 bis Sfr 52,32 vergütet wird. U.a. Ärzte und Psychiater können pro 5 Minuten 12 bis 18 Taxpunkte deklarieren und zwar bis zu 8 x, was einer Sitzungsvergütung von weit über Sfr 100 entspricht.

Liebes Bundesamt für Gesundheit. Eure Regelung ist kaum praktikabel und diskriminierend. Ich weiss nicht wie es meinen Kollegen so geht, aber wenn ich meine Patienten durchgehe, die für dringende  Therapie in Frage kämen, dann habe ich einige Z.B. eine 92-Jährige, die ihre Schulter ausgekugelt hat mit einer Nervläsion des Nervus Axillaris und Radialis, welche ich aktiv (geführt-aktiv, also ich muss anlangen) behandeln muss,   eine 73-jährige Parkînsonpatientin, die Übungen unter Supervision machen muss am Rollator, weil sie extrem sturzgefährdet ist,   ein 85-jähriger Patient mit Herzklappeninsuffizienz, Status nach CVA (rechts Hemi), der Lympfdrainage und  aktive Übungen unter Supervision bekommt, eine 86-jährige nur italienisch sprechende Patientin mit  neurologischen Problemen (sturzgefährdet, also unter Supervision behandelt werden sollte) und ein Lymphoedem im rechten Unterschenkel.

Jetzt stellt euch mal vor, was geschieht, wenn ich diese Patienten telephysiotherapeutisch per Videoschaltung behandeln müsste.

Die erste Patientin mit der ausgekugelten Schulter kann ihren rechten Arm kaum bewegen, hat keine Ahnung von Computern und ich müsste ihr Aufgaben erteilen mit meinen   nicht existenten telepathische  und ihren Arm unterstützend bewegen mit meinen nicht existenten telekinetischen Gaben.

Die zweite hat das gleiche Problem mit Computern. Sie bedient den Fernseher und das Telefon, sonst nichts. Sie sitzt eigentlich nur, wenn niemand da ist und streichelt die Katze. Sie im Auge zu behalten und Therapie aufgaben erteilen, ist unmöglich. Ausser vielleicht aufstehen und absitzen lassen.

Und wie will ich Lymphdrainage machen beim dritten Patienten?  Er kann eine E-Mail schreiben, aber Videoschaltungen sind für ihn Sachen aus einer anderen Welt.

Damit kommen wir zu meiner italienischen Patientin. Auch sie kennt keinen Computer. Vielleicht könnte ihre Tochter assistieren, aber die kann keine manuelle Lymphdrainage machen, die wichtigste Anwendung für die Patientin.

Übungen instruieren wäre vielleicht möglich per Telefon, aber das ist nicht erlaubt, oder eigentlich schon erlaubt, aber das wird nicht bezahlt.

Nur Manuel, ein Patient, der in der Schweiz arbeitet und krankassenversichert ist, aber in Rheinheim (D) wohnt, könnte ich mit Videoschaltung behandeln. Er hat das ``Knowhow``. Er könnte auch in die Therapie kommen, kommt aber nicht über die Grenze. Aber ihm  habe ich per Mail ein Übungsprogramm geschickt, und er gibt mir regelmässig (wöchentlich) Rückmeldungen. Alles ohne Vergütungen, weil Mail und Telefon als Hilfsmittel nicht erlaubt sind.

 

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Die Sache mit der "Spanischen Grippe"

 

 

 

Am 13. November 1919 schrieb ein gewisser Jan Bennenbroek (1861-1918) aus dem im Süden Hollands gelegenen Dorf Someren seinem Bruder Simon, der als Pater in einem Kloster in Gorichem lebte, wo er auch Pfarrer war. Einen Brief über die Spanische Grippe, die in auch Someren herrschte. Er hatte gerade seine drei Schwestern besucht. Der Brief umfasst nur eine Seite. Hierin beschreibt er seinen Besuch an seiner Schwester Miet in Stipdonk, verheiratet mit dem Müller Johannes van den Boomen. Er schreibt: «Alle sind krank, ausser Mathieu (CM: der Sohn). Miet war noch auf den Beinen. Nicht gefährlich. « Auch geht er zu Drieka, die diesen Brief aufbewahrt hat und ihrem Enkel Ton van der Graft vermacht hat, der uns diesen Einblick in das Leben mit der spanischen Grippe  gemacht hat. Drieka ist verheiratet mit Metzger Van der Goor an der Postelstraat (CM: Someren). Er schreibt: «Van de Goor und Drieka beide im Bett. Sind genesend. Auch die Magd ist krank. Und es sind zwei Fremde im Haus.» Die dritte Schwester ist Tonia, die mit ihrem Mann, Hein Rooijmans in der Speelheuvelstraat (CM: Someren) eine Bäckerei hat. Er schreibt:» Tonia ist beinahe genesen. Zu Hause sind alle genesen, ausser Mietje. Dr Level hat ihr besucht».

 

Jan Bennenbroek erzählt seinem Bruder auch über die Situation im Dorf: «Kaplan van Tilborgh ist gestorben. Es gibt 21 Tote im Dorf. Meist junge. Von hier bis zu unserem Haus wiederum 5 Schilder. Die Geistlichen sind überfordert und werden nervös. Morgen schreibe ich mehr.» In der Randlinie schreibt er noch: »Heute den 12. die letzten Sakramente erhalten.»

 

Jan Bennebroek scheibt über die Folgen der «Spanischen Grippe», die in jener Zeit die ganze Welt heimsucht. Die Grippe lässt jeden dritten weltweit erkranken. In den Niederlanden sterben etwa 60000 Menschen.

 

Die Spanische Grippe ist keinenfalls eine Grippe aus Spanien, wie der Name vermuten lässt. Wo sich die Spanische Grippe zuerst manifestierte, ist nicht völlig gesichert. Dies ist weitgehend vor dem Hintergrund des Ersten Weltkrieges zu sehen. Bei den Kämpfen in Europa, vor allem an der Westfront, starben zu dieser Zeit wöchentlich tausende von Soldaten. Sowohl die Presse als auch die lokalen Gesundheitsbehörden konzentrierten sich daher wenig auf die ersten Grippefälle im Frühjahr 1918, zumal während der ersten Welle nur wenige Menschen der Krankheit erlagen.

 

Die These, dass es zu den ersten virulenten Grippeausbrüchen in den USA kam und sie von dort aus durch Truppenbewegungen – die American Expeditionary Forces in Europa wurden gerade zu dieser Zeit massiv verstärkt – weltweit verbreitet wurde, ist schon in den 1970er Jahren durch den australischen Medizin-Nobelpreisträger Frank Macfarlane Burnet aufgestellt worden. Heute vermutet eine Reihe von Wissenschaftlern, dass die Grippewelle in Haskell County im US-Bundesstaat Kansas ihren Ausgang nahm.[19] Zum Jahresanfang 1918 behandelte dort der Landarzt Loring Miner zahlreiche Patienten, deren Grippesymptome das bisher Bekannte an Heftigkeit erheblich übertrafen. Den Krankheitsverlauf schilderte Miner als rasend schnell und gelegentlich tödlich. Die Grippe begann schlagartig mit Schüttelfrost, sich todkrank fühlen, heftige Stirnschmerzen und Albträumen.  Schmell kamen Lungenprobleme dazu und man spuckte Blut. Die Sterbensrate war sehr hoch. Etwa 10-15% der jungen Erkrankten starben innerhalb weniger Tage, sogar Stunden durch Atemnot. Nach einer Woche nahmen die Grippensymptome ab, aber bei einem Grossteil der Genesenden trat eine zweite Fieberwelle auf, durch eine sekundäre bakteriellen Lungeninfektion.

 

Miner war über diesen Krankheitsausbruch so beunruhigt, dass er sich an den United States Public Health Service wandte, wo man jedoch auf seine Bitte um Unterstützung nicht reagierte. Seine Warnung vor einer Grippeform mit ungewöhnlich heftigem Verlauf wurde dennoch im Frühjahr 1918 im Public Health Report veröffentlicht. Dank dieses Berichts konnte die Medizingeschichte einen möglichen Ansteckungsverlauf konstruieren. Belegt ist, dass mindestens drei Personen aus Haskell County Ende Februar in das US-Army-Ausbildungslager Camp Funston eingezogen wurden. Am 4. März erkrankte der Küchenunteroffizier (mess sergeant) Albert Gitchell an der Grippe. Er litt unter Halsschmerzen, Fieber und Kopfschmerzen, den typischen Anzeichen einer Grippe. Hunderte weitere Soldaten zeigten dieselben Symptome und füllten innerhalb von wenigen Stunden das Notlazarett. Gitchell war nicht der erste Patient, den die Spanische Grippe infiziert hatte, aber der erste, der registriert wurde. Er gilt deshalb als Patient Null. Drei Wochen später waren in dem Ausbildungslager, in dem sich durchschnittlich 56.000 Rekruten befanden, 1100 Schwerkranke und 38 Todesfälle zu beklagen. Die Soldaten bezeichneten die Erkrankung als three-day fever oder knock-me-down fever. Von dem zur Militärbasis Fort Riley gehörenden Ausbildungslager breitete sich die Krankheit sehr schnell weiter aus. Am 18. März wurden Grippefälle auch in zwei Ausbildungslagern in Georgia gemeldet.

 

Vom Zeitpunkt des Ausbruchs der Grippe in Kansas bis August 1918 trafen mehr als eine Million amerikanische Soldaten in Europa ein, einen derartig regen Verkehr zwischen Neuer und Alter Welt hatte es zuvor nie gegeben. Der Erste Weltkrieg beschleunigte so die weltweite Ausbreitung. Innerhalb Europas war die Mobilität durch den Krieg vor allem zwischen Deutschland und Frankreich stark eingeschränkt, was die Ausbreitung der Epidemie von Westen nach Osten jedoch nicht abbremste. Mögliche Erklärungen sind unter anderem die Verbreitung über neutrale Staaten wie die damals stark betroffene Schweiz, durch Kriegsgefangene und Plünderung von alliierten Gefallenen oder durch Luftströme zu den damals oft nur wenige Meter auseinanderliegenden Frontlinien

 

In der ganzen Welt erlagen in der Folge 50 bis 100 Millionen Menschen der Grippe. In den Niederlanden wurde die Grippe zum ersten Mal im Mai 1918 in Garnisonen in den nördlichen Niederlanden diagnostiziert. In dem Moment waren rund 20.000 Soldaten mobilisiert und zusammen in engen Räumen stationiert. Die Grippe verbreitete sich schlagartig durch das ganze Land und erreichte seinen Höhenpunkt im November und Dezember. In Someren, wo Jan. wohnte, starben 160. Jan, der nach dem Besuch an seinen Schwestern erkrankte, ist einer von ihnen. Die drei Schwestern erholten sich.

 

 

 

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Die Sache mit ``tempo di marzo``

 

Wie ihr am beigefügten Foto sehen könnt, bin auch ich im Ausnahmezustand, sei es nicht so schlimm betroffen, wie viele meiner Kollegen, die eine Praxis haben. Der Grund? Ich darf noch arbeiten in einem Altersheim in Fislisbach und habe da meine feste Gruppe von Patienten, die auf mich zählen.

 

Ich möchte euch einen Nachmittag im Altersheim am Buechberg schildern, damit ihr euch ein Bildmachen könnt, wie so eine Krise in so einer Institution ankommt.

 

Es ist Montag, der 30. März (marzo auf Italienisch, aber dazu später). Um 13 Uhr habe ich meinen ersten Patienten. Alle Patienten (ich habe sie heute alle einen Namen mit M gegeben) werden in ihren Zimmern behandelt. Nachdem ich mein Auto geparkt habe auf den momentan recht leeren Parkplatz, nehme ich meinen Ordner mit den Akten der heutigen Patienten. Es sind heute fünf.

 

Aber zuerst muss ich in das Gebäude kommen. Es gibt strikte Anweisungen: keine Besuche von Verwandten und Bekannten für die BewohnerInnen. Deshalb steht vor dem Eingang ein Tisch mit einer Klingel. Ich drücke diese und warte auf die Dinge, die kommen. Die Dinge, die kommen sind eine streng aussehende Mitarbeiterin mit Mundschutz. Ich nehme an, dass sie streng aussieht, denn der Mundschutz macht die nonverbale Kommunikation durch das Mienenspiel so gut wie unmöglich. Und um aus den Fältchen neben den Augen einfach zu schliessen, dass es Lachfältchen sind, ist etwas heikel. Vielleicht ist es nur das Alter und ist sie nicht froh, dass ich sie aus ihrer Mittagpause herausgerissen habe.

 

Aber gut. Fakt ist: sie steht da wie eine eins und fragt mich (sie hat auf den Ordner gesehen, dass ich der Physio bin) ob ich mich krank fühle, Fieber habe, jemand mitschmuggele usw und, nachdem ich das Verhör zu ihrer  Zufriedenheit überstanden  habe, will sie wissen ob ich eine Mundschutzmaske dabei habe. Ich habe und darf rein. Ich desinfiziere meine Hände am Spender beim Eingang, entledige mir meiner Jacke in der Garderobe und vermumme mich (siehe Bild). 

 

Unterwegs zum ersten Patienten im Trakt A, ein verwitweter ehemaliger Bauer, der Schwindelanfälle hatte und zudem eine schwere Lungenentzündung, kommt mir eine Bewohnerin, die ich vor einem Jahr behandelt habe, entgegen und hebt beide Hände hoch und ruft: ``Ich ergebe mich, aber bei mir ist nichts zu holen``. ``Ich bin es doch nur Frau Müller. `` sage ich ihr. ``Habe sie mich nicht erkannt``. ``Nein``, sagt sie, `` Ihre Frisur sitzt irgendwie anders`` und stapft lachend davon.

 

Bei Herrn Münster erweist sich meine Maske als nicht sehr förderlich für die Kommunikation zwischen uns. Er ist (sehr) schlecht hörend und liest normalerweise das meiste von meinen Lippen. Also schreie ich ihn eine halbe Stunde an und versuche eine Art Gebärdensprache mit Händen und Füssen. Er nicht natürlich. Er schreit einfach zurück, da er glaubt, ich bin auch taub.

 

Dann muss ich in Trakt B. Da ist Herr Meier, der, nach einem Unfall vor einigen Jahren, Querschnittgelähmt ist. Meistens sitz er schon in seinem elektrischen Rollstuhl, wenn ich reinkomme. Ich bewege dann seine Arme und Beine passiv durch, damit die Spastik abnimmt und bitte ihn beim Anheben der Arme, zu versuchen mitzumachen. Das heisst aktiv-assistiv bewegen. Dann versuchen wir, aus dem Stuhl aufzustehen. Mit leichter Hilfe und sich festhaltend am Bett, kann er das 4-5 mal. Es ginge mehr, wenn da nicht das linke Knie wäre. Bei dem Unfall damals hat er alle Bänder im Knie gerissen. Daher ist das Knie nicht sehr stabil, aber es geht. Schmerzen hat er dabei nicht, wird aber schnell müde. Aber er liebt es, aufzustehen. Sagen kann er das nicht gut, denn auch sein Sprachzentrum ist betroffen. Mit Entscheidungsfragen kommen wir noch am besten klar. «Wollen Sie heute aufstehen, Herr Meier? `` Er braucht nur ``ja`` oder ``nein`` zu sagen, anstatt einen ganzen Satz zu formulieren. Das geht kaum, auch weil seine Atmung beeinträchtigt ist.

 

Heute liegt er aber noch im Bett und schläft, mit Atemmaske und Schlauch am Beatmungsgerät verbunden, tief und, wie sich herausstellt, sehr fest. Wecken ist dann heikel, denn wenn man ihn aufweckt erschrickt er oft so sehr, dass seine Spastik schlagartig zunimmt. Und da ich heute nicht gerade vertrauenerweckend und samariterhaft aussehe, entschliesse ich mich zuerst die Pflege zu kontaktieren. Die sagen mir, er sei in den letzten Tagen sehr müde und somit lasse ich die Therapie für heute mal sein und kehre zurück in Trakt A, wo mich eine 91-jährige Frau Mapp erwartet, die letzte Woche mit Übelkeit im Bett lag. Sie hätte am Vortag etwas Falsches gegessen und habe sich erbrochen. Jetzt sieht sie wieder fitter aus. Als ich reinkomme, schaut sie mich verwundert an. ``Kommen Sie heute Herr Madou``. ``Nein``, sage ich`` Ich komme nicht. Ich bin schon da``. Haha, denn so ist es fast jede Woche. Sie hat Schwierigkeiten mit ihrem Gedächtnis und hat vor einigen Monaten eine Operation hinter sich, um die Durchblutung im rechten Unterschenkel zu normalisieren. Daher machen wir ``Ausdauer``. Sie muss laufen. ``Wie geht es Ihnen``, frage ich. ``Jetzt besser, aber gestern war nicht gut. Da habe ich mich erbrechen müssen nach dem Essen``. ``Schon wieder? `` erwidere ich. ``Wieso schon wieder? `` fragt sie. ``War das nicht vor einer Woche? ``  ``Ja, das ist auch möglich`` ist ihre Antwort und sie versucht aufzustehen (sie lag im Bett, denn dann kann sie nicht stürzen) und ich helfe ihr ein wenig. Dann hole ich ihren Rollator und wir laufen eine Runde im Korridor. Das geht, aber sie ist sehr schnell müde. Daher machen wir jede 10 Meter eine Pause. Sie setzt sich auf dem Rollator und ich erzähle ihr Wissens- und Nichtwissenswertes.  Ich brauche mich bei ihr nicht Sorgen zu machen, dass ich Sachen erzähle, die ich schon mal erzählt habe, denn sie erinnert sich nicht mehr so gut, ist aber sicherlich nicht dement. Nur vergesslich. Mit der Frage: ``Haben sie abgenommen. Sie sehen gut aus. `` überrasch sie mich positiv, denn ich habe tatsächlich abgenommen. Stolze 15 Kilo. Hatte aber auch mehr als genug zum Abnehmen und habe immer noch 92 übrig. ``Haben Sie es gesehen`` angele ich weiter nach Komplimenten. ``Nein, `` sagt sie trocken, `aber ich weiss, dass Männer das gerne hören. `` Und lacht mich strahlend an.

 

Nach dieser Klatsche gehe ich zur letzten Patientin. Frau Meiler, die mit ihren 93 Jahren noch älter ist als Frau Mapp. ``Sie sind zu früh`` ruft sie mich von ihrem Bett zu als ich reinkomme. ``Eine Viertelstunde. Das stimmt, Frau Meiler, aber darf ich trotzdem reinkommen? `` Optimistisch wie ich bin spreche ich weiter, wohl wissend, dass sie mich nicht versteht (auch sie ist so gut wie taub) und mich kaum sieht, was wiederum nicht unbedingt negativ ist.  Kann sie sich nicht erschrecken.  ``Viel zu früh`` sagt sie nochmals und steht auf, zieht mit meiner Hilfe  ihre Hose an und  setzt sich in ihren Rollstuhl. ``Viel zu früh`` wiederholt sie, aber geht brav mit auf den Korridor, wo wir üben wollen an einem Barren, der dort befestigt ist. Ausserdem wird gelaufen und sie muss 9-mal an einem Stuhl aufstehen und absitzen. Sit-to-stand für Insider. Mit ihren 93 Jahren ist sie erstaunlich fit. Auch im Kopf. Genauso wie ihr Mann (96), der inzwischen Treppensteigen übt im Treppenhaus.

 

Frau Meiler und ich schreien uns noch eine Weile an und verabschieden uns in aller Freundschaft.

 

 `` Kommen Sie nächste Woche wieder? `` sagt sie beim Abschied. ``Ja, aber kann nicht garantieren, dass ich nicht zu früh komme. `` bereite ich sie schon mal vor. Sie nickt, aber ich glaube nicht, dass sie es verstanden hat. 

 

Dies alles war am vorletzten Tag von einem gedenkwürdigen Monat März. Die Tessiner sagen daher: Adio Marzo. Die freuen sich auch schon auf April mit seinem Aprilwetter. Aprilwetter heisst auf Italienisch: tempo die marzo. Wer es versteht möge sich melden.

 

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Stellung des Tages: "Wir leiden oftmals nicht an die Folgen von Überforderung, sondern von Unterforderung".

Ab heute sind wir (PhysioMadou) auch auf Facebook. Sieh dir an was gepostet wird und wer uns unterstützt.

 

Unsere Praxisadresse ist:

 

Barzstrasse 3 · 5330 Bad ZurzachTel. 056 249 09 24 · 079 528 67 97

 

Behandlungen nur auf Vereinbarung!

 

 

www.PhysioMadou.ch

 

Wer wir sind

Wir sind eine neue Privatpraxis in der Physiotherapie mit grosser Erfahrung im neurologischen, orthopädischen Bereich sowie im (präventiven) Sport.

 

Was wir leisten

Sie können bei uns behandelt werden auf Verordnung Ihres Arztes, sowohl in unserer Praxis oder bei Ihnen zu Hause (Domizilbehandlungen) Behandlungen ohne ärztliche Verordnung sind auch möglich, müssen aber separat abgerechnet werden.

Kontakt

Vorläufig finden die Behandlungen statt in der Barzstrasse 3 in Bad Zurzach.

Sie können uns erreichen unter 056 2490924, 079 5286797 oder per Mail (physiomadou@gmail.com)

 


Wir lieben, was wir tun


Unser Leitsatz:

"Wenn dir dein Leib lieb ist".